Dilettantisches zu Gemüsezucht, Ruhrgebietskram und Dieter
Samstag, 19. Oktober 2013
Bildende Kunst
Das Wochenende startet mit milden Temperaturen und Sonnenschein, die Laune ist bestens. Kommsse ausse Tür bein Auto, bietet sich dieser Anblick:Man beachte die fein geschwungene Linienführung über beide Türen. Übrigens befinde ich mich in guter Gesellschaft, da hat sich einer gleich an einer ganzen Reihe Autos ausgetobt. Was die Wut allerdings nicht wirklich kleiner macht.
Mein Mitgefühl! Ich weiß, wie sich das anfühlt: Seit ich in Schweden bin, ist ständig was. Erst hat ein offenbar blinder und führererscheinfreier Müllwagenfahrer mein parkendes, sechs Monate altes Auto beim Abbiegen zermust (sechs Wochen Werkstatt, komplette Seite kaputt – und das Ganze geregelt mit Zettel unter der Windschutzscheibe bei Sturm und Regen http://www.verliebtinschweden.de/2012/07/von-ausgesetzten-laugenbrezeln.html), mir wurde einmal das Nummernschild abgefahren (freundlicherweise unter die Windschutzscheibe gesteckt), einmal wurde das Seat-Zeichen aus dem Kühler gebrochen (war das vorige Auto, da hatte ich noch deutsches Kennzeichen) und ich habe bereits zwei Anhängerhakenbeulen im vorderen und ums vordere Nummernschild. Ich konstatiere: Der Schwede (als solcher) ist so platzverwöhnt, dass das zu Problemen beim Einparken führt. Ach so, auf der Öresundbrücke hat mir ein Fahrzeug beim Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit ein Steinchen genau ins Sichtfeld geschleudert - Scheibe durfte nicht repariert werden, sondern musste ausgetauscht werden. Im Vergleich dazu ist in Deutschland verblüffend wenig passiert, da hat mir "nur" jemand eine Zigarette auf der Kunststoffstoßstange ausgedrückt, das war etwa zwei Wochen nachdem ich den Wagen hatte. Und das Fahrzeug ist ein stinkfurznormaler Seat, nix Luxuriöses.
Also das war so: Seit ungefähr 1998 war ich Gartenbetreiber. Erst waren's ein paar hundert Quadratmeter in der Voreifel, danach etwas in ähnlicher Größe in der Bottroper Peripherie, ganz klassisch an ein Zechenhaus angebunden. Nach elf Jahren hat es mich nunmehr nach Duisburg-Ruhrort verschlagen - nur ein paar hundert Meter von der Stelle entfernt, an der die Ruhr in den Rhein fließt. Einen Garten habe ich zwar derzeit nicht (deshalb das "war" im Eingangssatz), aber eine ziemlich anständige Dachterasse, auf der ich weiter mit Gemüse herumdilettieren werde. Und außerdem bin ich immer mal wieder in Bottrop zu Besuch und berichte aus Ex-Nachbar Dieter seine Laube - ist doch klar.
2 Kommentare:
Mein Mitgefühl! Ich weiß, wie sich das anfühlt: Seit ich in Schweden bin, ist ständig was. Erst hat ein offenbar blinder und führererscheinfreier Müllwagenfahrer mein parkendes, sechs Monate altes Auto beim Abbiegen zermust (sechs Wochen Werkstatt, komplette Seite kaputt – und das Ganze geregelt mit Zettel unter der Windschutzscheibe bei Sturm und Regen http://www.verliebtinschweden.de/2012/07/von-ausgesetzten-laugenbrezeln.html), mir wurde einmal das Nummernschild abgefahren (freundlicherweise unter die Windschutzscheibe gesteckt), einmal wurde das Seat-Zeichen aus dem Kühler gebrochen (war das vorige Auto, da hatte ich noch deutsches Kennzeichen) und ich habe bereits zwei Anhängerhakenbeulen im vorderen und ums vordere Nummernschild. Ich konstatiere: Der Schwede (als solcher) ist so platzverwöhnt, dass das zu Problemen beim Einparken führt. Ach so, auf der Öresundbrücke hat mir ein Fahrzeug beim Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit ein Steinchen genau ins Sichtfeld geschleudert - Scheibe durfte nicht repariert werden, sondern musste ausgetauscht werden. Im Vergleich dazu ist in Deutschland verblüffend wenig passiert, da hat mir "nur" jemand eine Zigarette auf der Kunststoffstoßstange ausgedrückt, das war etwa zwei Wochen nachdem ich den Wagen hatte. Und das Fahrzeug ist ein stinkfurznormaler Seat, nix Luxuriöses.
An die Windschutzscheibe. Unter die Scheibenwischer.
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