Mittwoch, 19. August 2009

Warum ich ein Problem mit Akkuwerkzeugen habe

Naja, sie sind praktisch, ohne Zweifel. Gerade für Leute wie mich, die das Projekt "Strom im Garten" noch nicht abgeschlossen haben. Ich begrüße es außerordentlich, dass ich nicht für jeden Furz die Trommel ausrollen muss. Just dieser Tage, wo besagtes Strom-Projekt endlich fertig werden soll, ist die eine oder andere Akku-Maschine also eine absolut feine Sache. Einer meiner Lieblinge: dieser Panasonic-Bohrhammer:Großes Tennis, das Ding, hat vor allem den Vorteil einer fein dosierbaren Schlagstärke, und damit kann ich auch 100 Jahre alte Wände perforieren, ohne dass mir großflächig der Putz entgegen fällt. 24V/3Ah-NiMh- Akku - das tut ordentlich, sollte man meinen. Stimmt auch - zumindest eine Zeit lang. Und diese Zeit ist, wie es den Anschein hat, mittlerweile vorbei. Sprich: Beide Akkus sind fertig. Der wunderbare serienmäßige Schnelllader pustet die Akkus zwar innerhalb einer Stunde wieder auf, aber nach ein paar Löchern ist der Drops bereits gelutscht.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Maschine im Mittel so für 600 Euro über den Ladentisch geht, finde ich das höchst bedauerlich; ich weiß nicht genau, wie alt der Hammer jetzt ist, aber es dürften maximal vier Jahre sein. Ich habe ihn in der Zeit regelmäßig genutzt, aber nicht übermäßig - ich mach' zwar viel Zeugs, wo man sowas braucht, aber ich bin natürlich kein Profi. Und deshalb kann das meiner Meinung nach nicht sein, dass man nach vier Jahren gezwungen ist, horrendes Geld für Ersatzakkus auszugeben - dafür bekommt man eine halbe Palette chinesischer Billigmaschinen...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hi Holger,

mal wieder die nicht ganz unbekannte Leier mit "hochwertigen" NiMh-Akkus. :-(

Kriegst du die Akkus nicht geöffnet? Die Gehäuse sind doch meistens nur verschweißt. Ich habe das vor ein paar Jahren mit dem dir noch bekannten Bosch blau Akkuschrauber gemacht. Die Akkus waren irgendwann logischerweise auch das zweite Mal hin. Das Öffnen war zwar ein wenig Arbeit, hat aber funktioniert und die Akkus verrichten noch heute ihren Dienst in dem Schrauber. Und ich bin mit ihnen im Laufe der Zeit nicht all zu pfleglich umgegangen.

Wenn die Gehäuse aber so versiegelt sind wie an meinen Thinkpad Akkus, dann hilft in dem Fall wohl nur noch ein gezielt angebrachter Sprengsatz... :-)

LG,
Stefan